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Aktuelles |
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Zitat der Woche |
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„Ehe ein Mann anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte er seine Freunde erst einmal besser behandeln.“ ( Mark Twain ) |
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07.02.2008 |
Die Trendwende an den Agrarmärkten: „Mehr als ein Strohfeuer“ |
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"Das Jahr 2007 brachte für viele Landwirte eine ungeahnt dynamische Entwicklung. Die Öffentlichkeit hat die strategische Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft für eine Volkswirtschaft wiederentdeckt“. Dies hob Frank Zedler, der Vorsitzende des Fachausschusses Betriebswirtschaft im Deutschen Bauernverband (DBV) und zugleich Präsident des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt, auf der Landwirtschaftstagung der Evangelischen Akademie Loccum hervor. In den Medien habe sich die Berichterstattung über die Trendwende an den Agrarmärkten schnell auf die Frage nach einer möglichen Konkurrenz zwischen Nahrung und Bioenergie zugespitzt. „Der Vorwurf gegenüber der Landwirtschaft, sie würde durch die Energieerzeugung von Biomasse für die Gewinnung von Bioenergie künstlich das Nahrungsmittelangebot verknappen, ist allerdings absurd“, stellte Zedler fest. Gerade die Bioenergie würde unter steigenden Rohstoffkosten am stärksten leiden. Bei hohen Agrarpreisen würden die Bauern ganz automatisch stärker auf die Nahrungsmittelerzeugung setzen. Außerdem würden in der gesamten EU bisher nur ca. 5 Millionen Tonnen Getreide von 255 Millionen Tonnen Jahresernte für Bioethanol eingesetzt. „Das sind nicht einmal zwei Prozent der gesamten Ernte“, verdeutliche Zedler die Größenordnung. Aus Sicht der Landwirte bedeute Bioenergie vor allem mehr Wahlfreiheit. Gleichzeitig würden die steigenden Energiepreise zumindest auf mittlere Sicht eine neue Preisuntergrenze für Agrarrohstoffe bedeuten. „Die Landwirte werden nicht mehr bereit sein, ihr Getreide unter seinem „energetischen Wert“ zu verkaufen“, stellte der DBV-Fachausschuss-Vorsitzende fest. Es sei zu begrüßen, dass die Produktion von erneuerbaren Energien ein zweites Standbein für viele Landwirte geworden sei. Allerdings sei „der Landwirt als Energiewirt“ keine neue Erfindung, denn schon immer habe er nicht nur Nahrungsmittel, sondern neben Rohstoffen wie Fasern auch Energie produziert. „Gerade wegen dieser Alternativen ist und bleibt unser Kerngeschäft die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel“, zeigte sich Zedler überzeugt. Niemand könne die Entwicklung der Getreidepreise in den kommenden Jahren wirklich vorhersagen. Sicher sei jedoch, dass die Markt- und Preisschwankungen steigen werden. Nach Einschätzung Zedlers wird daher der Bedarf für ein „Riskomanagement“ zunehmen. Aktuell leiden vor allem die Schweine haltenden Betriebe unter stark gestiegenen Futtermittelkosten. Insgesamt zeigte sich Zedler aber optimistisch, „dass unsere bodengebundene, von Bauern getragene Veredlungswirtschaft mit diesen Marktschwankungen gut umgehen kann“. (DBV) |
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22.01.2008 |
Rentenbank senkt Zinsen |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite gesenkt. Die Kredite der hauseigenen Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" verbilligen sich mit sofortiger Wirkung um bis zu 0,30 Prozentpunkte (nominal). Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt für Junglandwirte und im Sonderkreditprogramm „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ z. B. bei 10-jähriger Zinsbindung effektiv mindestens 4,65 %, bei 5-jähriger Zinsbindung effektiv 4,55 %. Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten. (top agrar) |
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06.12.2007 |
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Investitionen werden unterstützt |
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Zukünftig kann der Bau von Nahwärme- oder Biogasleitungen mit bis zu 55 % bezuschusst werden. Das haben die Agrarminister von Bund und Ländern bei ihren Beratungen über die Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in 2008 beschlossen. Solche Leitungen seien notwendig, um die bei der Stromerzeugung aus Biogas anfallende Prozesswärme zu nutzen, hieß es gestern in Berlin. „Mit der Unterstützung von Nahwärmenetzen und mit der Förderung der einzelbetrieblichen Energieberatung von Landwirten leisten wir durch effizientere Energienutzung in den ländlichen Räumen und damit in der Landwirtschaft einen ganz wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer im Anschluss an die Beratungen des Planungsausschusses für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK), dessen Vorsitzender er ist. Der Bund stellt für Maßnahmen aus der GAK mit 660 Mio. € aus dem Bundeshaushalt 2008 mehr Geld zur Verfügung als im Jahr zuvor (+ 45 Mio. €). Voraussetzung für eine Förderung ist, dass diese Maßnahmen der GAK von den Ländern in konkreten Förderprogrammen umgesetzt werden. (Joule) |
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30.11.2007 |
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Norddeutsche Rüben AG in Waren gegründet |
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Dreizehn Landwirte haben gestern in Waren (Müritz) die Norddeutsche Rüben AG gegründet. Die Gesellschaft beabsichtigt, nach eigenen Angaben unmittelbar nach Abschluss der Gründungsphase das Aktienkapital auf 1 Mio. € aufzustocken. Der Aktionärskreis der Norddeutsche Rüben AG soll ausschließlich aus zuckerrübenanbauender Unternehmen bestehen. Damit soll gewährleistet werden, dass trotz der durch die Nordzucker AG beschlossenen Schließung der Zuckerfabrik in Güstrow auch weiterhin der Zuckerrübenanbau ein wirtschaftlich wichtiges Standbein in Mecklenburg bleibt. Die Norddeutsche Rüben AG wird zu diesem Zweck Anlagen errichten, erwerben und betreiben, die der Produktion von Dicksaft und der Herstellung von Bioethanol dienen, heißt es in einer Mitteilung. Die Norddeutsche Rüben AG will damit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Absatz ihrer Rüben sicherstellen. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat als erste Vorstände den Unternehmensberater Dr. Lutz Golz, Waren, und Rechtsanwalt Dr. Hans-Joachim Radisch, Waren, berufen. (ED) |
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29.11.2007 |
Freigabe für Bio-Zeichen Mecklenburg-Vorpommern |
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Mit dem "Bio-Zeichen Mecklenburg-Vorpommern" soll der Absatz regionaler Produkte angekurbelt werden. "Mit der Vergabe des "Bio-Zeichen Mecklenburg-Vorpommern" wird der Absatz regionaler Produkte gefördert und das Bewusstsein für eine regionale Identität gestärkt", heißt es im Grußwort des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus anlässlich der Freigabe des "Bio-Zeichens Mecklenburg-Vorpommern" in Bollewick. Ziel der Landesregierung sei es, günstige Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung der ökologisch zertifizierten Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen. "Dafür stellt das Landwirtschaftsministerium unter anderem in der Förderperiode 2007 bis 2013 für die ökologische Bewirtschaftung von Landwirtschaftsflächen ca. 35 Millionen Euro mehr als in der abgelaufenen Förderperiode zur Verfügung", so der Minister im Grußwort. Im Rahmen des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP) würden ab 2007 ökologisch wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe aufgrund ihrer Zertifizierung bei Investitionsmaßnahmen im Bereich der besonders tiergerechten Haltung mit 30 Prozent, fünf Prozentpunkte über dem Normalfördersatz, unterstützt. Die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern partizipierten erfolgreich an der steigenden Nachfrage nach Bioprodukten. So wachse auch der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsfläche in Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich. Mit weiterhin steigender Tendenz seien bis zum 31. Oktober 2007 insgesamt 877 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EG-Ökoverordnung zertifiziert worden. Dies entspreche einem Zuwachs von 91 Unternehmen. 721 landwirtschaftliche Unternehmen bewirtschafteten nunmehr ca. 120.400 Hektar. Das seien 4.000 Hektar und 59 Betriebe mehr als im Vorjahr. Von hoher Bedeutung sei dabei der Zuwachs von 108 auf 134 Verarbeitungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. (agrarheute) |
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28.11.2007 |
Mecklenburg-Vorpommern zahlt Umweltschutz-Förderung pünktlich aus |
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Die Auszahlungen für die Förderung von freiwilligen Agrarumweltmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern werden bis Ende November für das Jahr 2007 an die Landwirte abgeschlossen sein. Das sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus. Nach der bereits Ende September erfolgten Auszahlung zur Förderung des ökologischen Landbaus, der umwelt- und tiergerechten Haltungsverfahren, der Ausgleichszulage in benachteiligten Gebieten sowie des Vogelrastplatzprogramms und für neu eingegangene Verpflichtungen der naturschutzgerechten Grünlandnutzung erfolge nun fristgerecht zum 30. November 2007 die Auszahlung der Beihilfen für "naturschutzgerechte Grünlandnutzung" für die Verträge, die vor 2007 abgeschlossen worden sind. "860 Landwirte erhalten somit Ende dieses Monats insgesamt 8,44 Millionen Euro für die naturschutzgerechte Bewirtschaftung von ca. 40.600 Hektar", sagte Minister Backhaus. Die Zuwendungen werden für die nachhaltige Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen, zum Erhalt der natürlichen Ressourcen, des Landschaftsbildes sowie zum Erhalt von Lebensräumen geschützter und bestandsbedrohter Arten gezahlt. "Damit sind im Jahr 2007 insgesamt ca. 40,7 Millionen Euro für Agrarumweltmaßnahmen sowie für die Bewirtschaftung von Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten an landwirtschaftliche Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gewährt worden", so Minister Backhaus. (agrarheute) |
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20.11.2007 |
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Brüssel will Prämien kürzen |
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Die Europäische Kommission hat heute ihren Entwurf für eine Vereinfachung und weitere Modernisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik veröffentlicht. Die heutige Mitteilung soll eine umfassende, über sechs Monate laufende Konsultation in Gang bringen. Im kommenden Frühjahr wird die Kommission Legislativvorschläge vorlegen, von denen sie hofft, dass sie von den Agrarministern bis Ende 2008 angenommen. Dann werden sie sofort in Kraft treten. 2007 und 2008 wird die Kommission ihr Konzept für die Überprüfung des Haushalts 2008/2009 vorlegen. Hierzu erklärte Mariann Fischer Boel, Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung: „Bedeutet die Tatsache, dass wir einen „Gesundheitscheck” vornehmen, dass der Patient krank ist? Dies sicher nicht, aber auch bei kerngesunden Menschen ist es völlig normal, dass sie zum Arzt gehen, um festzustellen, ob sie etwas ändern müssen, damit sie auch weiterhin in Form bleiben. Und genauso müssen auch wir prüfen, ob wir die GAP an eine EU mit 27 Mitgliedern und eine sich rasch verändernde Welt anpassen müssen. Mit den von mir vorgeschlagenen Änderungen wird sowohl für die Landwirte als auch für die Verbraucher und Steuerzahler tatsächlich etwas bewirkt." Vorgeschlagene Maßnahmen sind Vereinfachung und Effizienzverbesserung der Betriebsprämienregelung. Die Mitteilung enthält u. a. folgende Denkanstöße:
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12.11.2007 |
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Potenzial in den Köpfen nutzen |
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Klare Kriterien für die „junge Branche Bioenergie“ nennt Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschaftgesellschaft (DLG). Nicht der Ruf nach dem Staat, sondern beste Technik, gepaart mit optimiertem Management, führten zu höchsten Wirkungsgraden und geringsten CO2-Vermeidungskosten, sagte Bartmer heute während seiner Eröffnungsrede zur Agritechnica 2007. Die Hausse an den Rohstoffmärkten bezeichnete der DLG-Präsident als die "harmloseste Variante zukünftiger Verteilungskämpfe". Dabei seien die sich abzeichnenden Versorgungsengpässe weder gottgewollt noch naturgegeben. Es gelte gerade in Mitteleuropa, die Gunststandorte und das Potenzial in den Köpfen der Unternehmer zu nutzen. Darüber hinaus müssten auch die Genies in Forschung und Entwicklung besser genutzt werden. Das geschehe aber nicht, weil derzeit die Angst vor den Risken der Zukunft immer noch größer sei, als der Mut Veränderungen zu gestalten. (ED) |
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10.11.2007 |
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Agritechnica startet am Sonntag |
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Mit zwei Exklusivtagen startet in Hannover am Sonntag die internationale Leitmesse für Landtechnik, Agritechnica, bevor sie am Dienstag für das breite Publikum geöffnet wird. Mit guter Stimmung erwarten Veranstalter, Aussteller und Besucher die Messe. Die DLG als Veranstalter kann mit einer Rekordbeteiligung - 1.900 Aussteller aus 34 Ländern sind gemeldet - eine Stärkung der Messe verbuchen. Die Landtechnikaussteller haben ein gutes Jahr 2006 im Rücken, das sie mit dem laufenden noch toppen können. Und die Landwirte haben durch die gestiegenen Getreide- und Ölsaatenpreise für die Ernte 2007 mehr investierbares Geld in der Tasche als in den Jahren zuvor. Die Agrarzeitung berichtet anlässlich der Agritechnica in ihrer heutigen Ausgabe von den wichtigsten Trends in Landtechnik, Saatgutindustrie und Bioenergiesektor. (ED) |
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21.09.2007 |
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Quotenausnutzung höher als im Vorjahr |
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Die anteilige Garantiemenge in Deutschland wurde im Zeitraum April bis August 2007 zu 98,5 Prozent ausgenutzt. Damit ist die Quotenausschöpfung um 0,4 Prozentpunkte höher als im Vorjahr um die gleiche Zeit. Die Quotenerhöhung um 0,5 Prozent aus der Agrarreform ist dabei bereits eingerechnet. Die Milchanlieferungen der deutschen Milcherzeuger waren im Juli und August durch eine moderate Liefermenge bei aber wieder höheren Fettgehalten gekennzeichnet. In den ersten fünf Monaten des laufenden Quotenjahres stieg die Milchanlieferung um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Zuwächse vor allem im April und Mai zu beobachten waren. Seit Juli liegen die Fettgehalte wieder über dem Vorjahresniveau. Daher ergeben sich auch höhere kalkulatorische Mengen aus der Fettkorrektur als im Vorjahr. Ob das Quotenjahr mit einer Unterlieferung oder Überlieferung zu Ende gehen wird, ist derzeit noch völlig offen. Das Quotenjahr 2006/07 hat gezeigt, dass die Quotenausnutzung innerhalb weniger Monate beträchtlich aufholen kann. (ZMP) |
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17.09.2007 |
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Tauziehen um Biogasvergütung |
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Mit dem Erfahrungsbericht des Bundesumweltministeriums zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist das letzte Wort bei den Einspeisevergütungen für Biomassestrom noch nicht gesprochen. Im Bundeslandwirtschaftsministerium drängt man auf eine stärkere Differenzierung der EEG-Sätze zugunsten der Nutzung von Abfallprodukten. So gibt es im Agrarressort Bestrebungen, einen neuen Güllebonus im EEG zu verankern. Im Gespräch ist eine Extra-Vergütung für die Güllenutzung von maximal 3 Ct/kWh, die allerdings nach Anlagengrößen gestaffelt werden könnte - nicht zuletzt, um der Gefahr eines neuen Gülletourismus vorzubeugen. Der Güllebonus soll gezahlt werden, wenn mindestens 30 % des Substrats im Fermenter tierische Exkremente sind. Im Gegenzug könnte Branchenkennern zufolge zur Aufwertung der Güllenutzung der Bonus für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe gesenkt werden. In der Diskussion ist auch eine Anhebung des Bonus für die Kraft-Wärme-Kopplung. (L&F) |
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17.09.2007 |
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Kürzung der Direktzahlungen ab 2009 geplant |
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Großbetriebe sollen in Zukunft weniger Direktzahlungen bekommen. Die EU-Kommission möchte in ihrem "health check" Direktzahlungen ab 100.000 € pro Betrieb und Jahr vermindern, wie heute am Rande des informellen Agrarministerrates im portugiesischen Porto bekannt wurde. 2009 soll es losgehen. Ziel ist eine gestaffelte Kürzung um 10 Prozent aller Zahlungen ab 100.000 €, um 25 Prozent der Zahlungen ab 200.000 € und um 45 Prozent aller Zahlungen ab 300.000 €. Ebenfalls soll eine erhöhte Modulation ab 2009 einsetzen, die fast alle Betriebe betrifft und bei der Geld für die zweite Säule der GAP gewonnen werden soll. Bis 2013 soll sich die zusätzliche Modulation auf 8 Prozent summieren, neben den 5 Prozent, die ohnehin beschlossen waren. (ED) |
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14.09.2007 |
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Kredite werden billiger |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite gesenkt. Die Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" verbilligen sich mit sofortiger Wirkung um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal). Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt für Junglandwirte und im Sonderkreditprogramm „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ z. B. bei 10-jähriger Zinsbindung effektiv mindestens 4,96 %, bei 5-jähriger Zinsbindung effektiv 4,91 %. Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen Landwirte neben anderen zinsverbilligten Krediten einsetzen. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten. (DLZ) |
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14.09.2007 |
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Wissenschaft empfiehlt neue Prioritäten |
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„Die Bioenergieerzeugung wird mittelfristig weltweit ausgebaut und die Weltagrarpreise werden dadurch zunächst hoch bleiben. Allerdings gibt es zahlreiche Argumente, warum die Förderung für Bioenergie vom Acker zurückgeschraubt werden sollte.“ so Prof. Folkhard Isermeyer, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig. Eine Substitution von fossilen Energien wird bei steigenden Agrarrohstoffen immer unwirtschaftlicher. Viele Biogas- und Bioethanolanlagen haben ihre Kalkulation auf niedrigere Getreidepreise ausgerichtet und können zum heutigen Preisniveau nicht mehr gewinnbringend arbeiten. Isermeyer empfahl in seinen Ausführungen für die Zukunft, die Prioritäten der staatlichen Förderung auf Solar- und Windenergie zu konzentrieren und die Bioenergieproduktion aus Biomasse von landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht weiter anzuheizen. Die breite und umfangreiche Anschubförderung in Deutschland sei sinnvoll gewesen und hat die Wirtschaft mobilisiert. Bei der Bioenergie ginge es jetzt darum, den Wirkungsgrad zu erhöhen und maßvoll mit der vorhandenen Fläche umzugehen. Deshalb müsse bei Biogasanlagen in Deutschland darauf geachtet werden, dass Konzepte zur Wärmenutzung ausgebaut und vorgeschrieben werden. (Joule) |
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14.09.2007 |
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Stilllegung: Kommission für Aussetzung |
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Die Europäische Kommission wird voraussichtlich diese Woche ihren Vorschlag für eine Aussetzung der Stilllegungspflicht im laufenden Wirtschaftsjahr präsentieren. Bedenken der Generaldirektion Umwelt bezüglich möglicher negativer Umweltauswirkungen parierte die EU-Agrarabteilung mit der Zusage, im Rahmen des Gesundheitschecks zu prüfen, wie die ökologischen Vorteile der Zwangsbrache gewahrt werden können. Die Umweltabteilung hatte ursprünglich verlangt, die Stilllegungspflicht in der laufenden Kampagne auf 2 bis 4 % zu reduzieren. Letzte Rechtssicherheit bei der Nutzung von bislang stillgelegten Flächen erhalten die Landwirte erst, wenn die EU-Agrarminister den Vorschlag angenommen haben und die Verordnung im Amtsblatt veröffentlicht ist. Nach dem derzeitigen Zeitplan wird das voraussichtlich erst Ende Oktober der Fall sein. (L&F) |
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22.08.2007 |
EALG-Flächen werden teurer |
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Die Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) hat auf die steigenden Bodenpreise in Teilen Ostdeutschlands reagiert und modifiziert das Verfahren zur Kaufpreisermittlung bei Flächen nach dem Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG). Damit trägt die BVVG der Tatsache Rechnung, dass zuletzt in einer Reihe von Regionen die Verkehrswerte bei Agrarflächen deutlich über den regionalen Wertansätzen lagen, die in der Regel die Grundlage für die begünstigten Kaufpreise bilden. Auf Weisung des Bundesfinanzministeriums berücksichtigt die bundeseigene Gesellschaft nunmehr bei der Ermittlung der EALG-Kaufpreise noch stärker die aktuelle Marktentwicklung in einer Region. Bereits bisher wurden Gutachten eingeholt, wenn Anhaltspunkte dafür vorlagen, dass die regionalen Wertansätze für Ermittlung der aktuellen Verkehrswerte ungeeignet sind. Dieses Verfahren wird jetzt insofern erweitert, als sich die BVVG künftig in den Fällen nicht mehr auf Gutachten verlässt, in denen die Ausschreibungsergebnisse von vergleichbaren Flächen in einem Gebiet die regionalen Wertansätze um mehr als 20 Prozent übersteigen. Dann ermittelt die BVVG den tatsächlichen Marktwert als Grundlage für den begünstigten Verkaufspreis selbst. Gemäß der Neuregelung wird er vorzugsweise aus den Ergebnissen öffentlicher Ausschreibungen vergleichbarer landwirtschaftlicher Flächen in einem Umkreis von in der Regel 20 km hergeleitet. Liegen solche Daten nicht vor, können ersatzweise auch Kaufpreise berücksichtigt werden, die bei Direktverkäufen an Pächter vereinbart worden sind oder im Rahmen von alternativen Ausschreibungen zur Pacht oder zum Kauf geboten wurden. Die BVVG geht derzeit davon aus, dass mindestens bei 20 Prozent ihrer Flächen die regionalen Wertansätze nicht mehr annähernd die aktuelle Marktlage widerspiegeln. (agrarheute) |
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20.08.2007 |
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Sechs Cent/kg Milch mehr als im Vorjahr |
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Der Milcherzeugerpreis für eine Milch mit 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß dürfte im Juli 2007 nach Schätzung der ZMP bei knapp über 32 Cent im Bundesdurchschnitt gelegen haben. Damit würde das Vormonatsmittel um 2,6 Cent überschritten und die Erzeuger erhielten damit im Berichtsmonat fast sechs Cent mehr als vor einem Jahr. Einige Molkereien im norddeutschen Raum haben sogar schon 37 Cent ausgezahlt. Für den Herbst haben zudem die ersten Molkereien angekündigt, um die 40 Cent/kg auszahlen zu wollen. So habe zum Beispiel die Omira-Gruppe in Ravensburg solche Auszahlungspreise angekündigt, sagte Emmerich Heilinger von der Butter und Käsebörse in Kempten. Er geht davon aus, dass Butter im September nochmals um 20 Cent teurer werden könnte. (dlz) |
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01.08.2007 |
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Einkommen der Landwirte steigen |
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Optimistisch beurteilt die EU-Kommission die Einkommensaussichten für die Landwirtschaft in den kommenden Jahren. Insbesondere die EU-Beitrittsländer werden profitieren. In einer Anfang der Woche veröffentlichten Studie zu den Aussichten in den Jahren 2007 bis 2014 geht die EU-Kommission davon aus, dass die Einkommen in der EU-27 in den kommenden Jahren kontinuierlich ansteigen werden. Für den gesamten Sektor erwartet die Kommission, dass im Jahr 2014 die Einkommen um 10 Prozent über dem Niveau 2006 liegen werden. In den Ländern der EU-15 liegt das Plus in diesem Zeitraum allerdings nur bei 7 Prozent, wogegen es in den 2004 beigetretenen zehn Ländern fast 20 Prozent erreicht. Noch höher ist der prognostizierte Zuwachs für Bulgarien und Rumänien, wo die EU-Kommission im Jahr 2104 ein Plus von 38 Prozent gegenüber 2006 erwartet. Da gleichzeitig der Arbeitskräfteeinsatz in der Landwirtschaft in den kommenden Jahren deutlich schrumpfen wird, sind die Einkommenszuwächse bezogen auf die landwirtschaftliche Arbeitskraft noch höher. Die EU-Kommission erwartet hier beispielsweise für Bulgarien und Rumänien bis zum Jahr 2014 ein Plus von 72 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006. (dlz) |
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31.07.2007 |
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Milchpreise: 40 Cent sind nicht mehr weit |
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So langsam klettern die Milchpreise in Bayern in Richtrung 40 Cent/kg. So hat letzte Woche die MEG Wasserburg mit der Molkerei Alpenhain 36,35Ct/kg netto für Juli bis September vereinbart. Der Preis gilt für 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß. Er beinhaltet 0,1 Cent/kg MEG-Zuschlag sowie QM-Zuschlag. Rechnet man noch die pauschale Mehrwertsteuer von 10,7 Prozent hinzu, erhalten pauschalierende Milchbauern in den nächsten drei Monaten rund 38,9 Cent/kg. Die Molkerei Bergader zahlt für Juli bis Dezember sogar 37 Cent/kg bei 4,2 % Fett. (dlz) |
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31.07.2007 |
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Rentenbank senkt Zinssätze |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite gesenkt. Die Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" verbilligen sich mit sofortiger Wirkung um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal). (dlz) |
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23.07.2007 |
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Deutsche Rapsernte unter Vorjahr |
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Die deutsche Rapsernte 2007 könnte kleiner ausfallen als 2006, obwohl die Anbaufläche im Jahresvergleich um 7 Prozent ausgedehnt worden ist. Auf 5,1 Mio. t schätzt der Branchendienst Oil World die deutsche Rapsernte 2007, im Vergleich zu 5,3 Mio. t im Vorjahr. Hinzu kommt, dass die Ölgehalte in diesem Jahr niedriger ausfallen als 2006, wie eine Korrespondentenumfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst in der vergangenen Woche gezeigt hat. Für die EU-27 erwartet Oil World mit 17,8 Mio. t allerdings weiterhin eine höhere Rapsernte als im Vorjahr. Hier kommen Flächenausdehnungen in vielen Ländern zum Tragen, wenngleich die Hektarerträge nicht mehr so rosig eingeschätzt werden. Weltweit deutet sich für die Saison 2007/08 mit fast 51 Mio. t eine reichliche Rapserzeugung an, die 5 Mio. t über dem Vorjahresergebnis liegen dürfte. Deswegen hält Oil World die aktuellen europäischen Rapspreise für "überbewertet". (ed) |
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20.07.2007 |
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Rapspreise kräftig im Aufwind |
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Die Rapspreise an der Matif befinden sich seit Wochenmitte in einem kräftigen Aufwärtstrend und haben die vorangegangenen Kursverluste mehr als wettgemacht. Am heutigen Freitag wurde der August im Vormittagshandel mit 307 €/t und der November mit 313 €/t an der Matif gehandelt. Als Ursache für die festen Preise werden neben schlechteren Rapserträgen in Deutschland und Ernteproblemen in Nordfrankreich vor allem börsentypische Hausse-Entwicklungen mit großem Kaufinteresse in steigenden Märkten angeführt. An den physischen Märkten haben sich die Preise um rund 20 €/t befestigt und ebenfalls für lebhaftes Geschäft gesorgt. (ed) |
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09.07.2007 |
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Erleichterungen bei BImSchV beschlossen |
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Die in Aussicht gestellten Erleichterungen im Immissionsschutz haben ihre letzte Hürde genommen. Der Bundesrat hat das Gesetz zur Reduzierung und Beschleunigung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsverfahren am vergangenen Freitag endgültig beschlossen. Das Gesetz sieht auch für die Landwirtschaft eine Reihe von Vereinfachungen beim Immissionsschutz und bei der Umweltverträglichkeitsprüfung vor. Unter anderem wird mit der Neuregelung die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Betriebe mit mehr als 50 Großvieheinheiten (GVE) und mehr als 2 GVE/ha vollständig abgeschafft. Außerdem wird eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung bei Rinderställen erst ab 600 und bei Kälberställen erst ab 500 Tierplätzen vorgeschrieben. Daneben werden künftig erst solche Getreideerfassungsanlagen als genehmigungsbedürftig nach dem Immissionsschutzrecht eingestuft, in denen mehr als 25 000 t im Jahr und mehr als 400 t pro Tag umgeschlagen werden. Der Deutsche Bauernverband (DBV) wertete die Entscheidung der Länderkammer als längst überfälliges Signal für den Abbau des Investitionsstaus im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Zufrieden äußerte sich auch Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg, auf dessen Initiative die nunmehr beschlossene Neuregelung zurückgeht. (ta) |
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09.07.2007 |
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Neue Vergütungen für die Biogasbranche |
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Die Biogasbranche muss durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit leicht veränderten Rahmenbedingungen rechnen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellte vergangene Woche in Berlin den EEG-Erfahrungsbericht seines Hauses vor, in dem für Biomasseanlagen mit einer Leistung bis 5 MW, die ab 2009 in Betrieb genommen werden, eine Absenkung der Grundvergütung um 0,5 Cent empfohlen wird. Für größere Anlagen soll eine Vergütung von 5,79 Cent fällig werden, das sind 2 Cent weniger als bisher. Die Leistungsobergrenze von 20 MW soll wegfallen. Im Gegenzug könnte der Bonus für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) um 1 Cent auf 3 Cent pro Kilowattstunde steigen. Durch diesen Anreiz verspricht sich das Umweltressort Effizienzgewinne bei der Rohstoffausbeute. Außerdem soll der KWK-Bonus künftig auch für Altanlagen gelten, die vor dem 1. Januar 2004 ans Netz gegangen sind. Gabriel will darüber hinaus die Einspeisesätze für neue Biomasseanlagen weniger stark absenken als bisher, indem die jährliche Degression, also die Kürzung der Vergütung, von aktuell 1,5 % auf 1 % sinkt. Für Solarstrom befürwortet Gabriel hingegen kräftige Einschnitte bei den Einspeisevergütungen mit dem Argument, die Kosten im Griff halten zu wollen. So soll die Degression für Elektrizität aus Dachanlagen ab 2009 um 2 Prozentpunkte auf 7 % angehoben werden und ab Inbetriebnahme im Jahr 2011 auf 8 % jährlich steigen. (ta) |
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04.07.2007 |
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Rapspreise im Höhenflug |
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Die Rapspreise haben in den zurückliegenden Tagen weiteren Schub erhalten. Er ist ausgelöst von Entwicklungen am europäischen und internationalen Markt. Gründe sind in Europa Überschwemmungen in England, die für die dortige Ernte die Aussichten trüben, und erste Druschergebnisse in Frankreich, die eher enttäuschen, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Am Freitag sorgte dann eine neue Flächenschätzung in den USA für zusätzlichen Auftrieb. Dort soll der Sojaanbau um 15 Prozent eingeschränkt werden, weil die Farmer riesige Flächen für den Maisanbau nutzen. Am Freitag stiegen die Rapspreise an der Matif für den Liefertermin August 2007 auf 291,50 €/t. Am Montag hielten sie sich auf dem Niveau, gingen aber gestern leicht auf 288,75 €/t zurück. Die hinteren Liefertermine sind ebenfalls sehr fest. (ed) |
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03.07.2007 |
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Hofbilder.de sucht schönsten Bauernhof Deutschlands |
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Unter dem Namen Hofbilder.de ist vor einigen Wochen der erste Luftbildservice speziell für die Landwirtschaft online gegangen. Mittlerweile haben über tausend Landwirte von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch gemacht und dort ihren Hof im sog. Hofbild-Atlas gespeichert. Nun sucht Hofbilder.de den schönsten Bauernhof Deutschlands per Luftbild. Dieser wird von den Onlinenutzern selbst ermittelt, indem ab sofort Noten für die einzelnen Hofbilder vergeben werden können. Für den Besitzer des Hofes, der bis zum Erntedankfest 2007 am Besten benotet wurde, stiftet Hofbilder.de eine kostenlose Ballonrundfahrt über die heimatlichen Äcker. Also benoten auch Sie den schönsten Hof Deutschlands unter www.hofbilder.de . (l&f) |
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02.07.2007 |
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Milchquotenbörse: 42 Cent West, 23 Cent Ost |
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42
Cent/kg im Westen und 23 Cent im Osten, so das Ergebnis der heutigen
Milchquotenbörse.Der erhoffte Preisrückgang durch die Zusammenlegung
der Quotenübertragungsgebiete ist damit ausgeblieben. Ganz im
Gegenteil: Der Quotenpreis Westdeutschland ist um 3 Cent gegenüber dem
Apriltermin angestiegen. Mit rund 208,52 Mio. kg fiel die gehandelte
Menge im Westen rund 30 Mio. kg geringer aus als beim letzten
Handelstermin. Die Zahl der erfolgreichen Anbieter verringerte sich im
Westen auf 4 863 Teilnehmer, die insgesamt 213,29 Mio. kg angeboten
haben. Bei den Nachfragern im Westen konnten von 9 104 Teilnehmern nur 5
198 erfolgreich an der Börse teilnehmen. Die Nachfragemenge belief sich
auf 320,25 kg Quote. Angeboten
wurden 51,33 Mio. kg, nachgefragt 46,22 Mio. kg und 43,56 Mio. kg wurden
gehandelt; eine Verdopplung gegenüber dem vergangenen Termin. 84
erfolgreichen Anbietern standen 148 erfolgreiche Nachfrager gegenüber.Die
gesamte gehandelte Quotenmenge in Deutschland belief sich damit auf 252
Mio. kg (April 2007: 257 Mio. kg). |
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25.06.2007 |
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Rentenbank erhöht erneut Zinsen |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" mit sofortiger Wirkung nominal um bis zu 0,15 Prozentpunkte erhöht. Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt für Junglandwirte und im Sonderkreditprogramm „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ bei 5-jähriger und bei 10-jähriger Zinsbindung effektiv mindestens 5,42 %. (dlz) |
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18.06.2007 |
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Holz-Pellets sind Alternative zu Gas |
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Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV), Mannheim, begrüßt die Einschätzung des Bundesgerichtshofes (BGH), Karlsruhe, dass mit Holzpellets eine konkurrenzfähige Alternative zu Gas zur Verfügung steht. Der BGH hat die Prüfung eines zu hohen Gasgrundpreises im Prozess am 13. Juni abgelehnt. Eine Überprüfung und Festsetzung von Tarifen sei nur bei monopolartigen Unternehmen möglich. Gasversorger seien jedoch keine Monopolisten, denn ihnen stünde ein Konkurrenzangebot wie beispielsweise Holzpellets gegenüber, das den Preisgestaltungsspielraum der Gasanbieter begrenzt, teilte der Internetdienst IWR mit. (ed) |
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13.06.2007 |
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Landwirtschaft boomt laut Seehofer |
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Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat den Bauern Unterstützung beim Wegfall der Milchquotenregelung zugesagt. Da dürfen wir die Bauern unter keinen Umständen allein lassen , sagte Seehofer im Bundestag in Berlin. Er werde das Auslaufen der Quote 2015 nur unterstützen, wenn die EU-Kommission bis zum kommenden Jahr klipp und klar sage, wie Begleitmaßnahmen aussehen sollten. Dies hatten auch die Länder gefordert. Seehofer rechnet damit, dass die Milchquote bis 2015 in der EU wegfällt. (focus) |
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12.06.2007 |
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Landwirtschaft mit positiver Klimabilanz |
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Die Landwirtschaft bindet mehr Klima-schädliches CO2 als sie freisetzt. Damit leisten Land- und Forstwirtschaft als einziger Wirtschaftsbereich durch ihre Produktion einen positiven Beitrag zum Klimaschutz, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV), Berlin, mit. In Deutschland würden auf der Ackerfläche von knapp 12 Mio. ha insgesamt jährlich mehr als 180 Mio. t CO2 von den Pflanzen gebunden. Damit werde jährlich vier- bis fünfmal mehr CO2 gebunden als durch den landwirtschaftlichen Energieverbrauch freigesetzt werde. Dies verdeutliche, dass die Klimabilanz der Landwirtschaft insgesamt sehr positiv ausfalle. Daneben habe die Landwirtschaft den Ausstoß Klima-relevanter Gase insgesamt seit 1990 um 24 Prozent gesenkt. Dies entspreche etwa 30 Mio. t CO2-Äquivalente. (dlz) |
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11.06.2007 |
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Kreditzinsen steigen |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" mit sofortiger Wirkung nominal um bis zu 0,30 Prozentpunkte erhöht. Sonderkredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren kosten jetzt für Junglandwirte und im Sonderkreditprogramm „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ bei 5-jähriger und bei 10-jähriger Zinsbindung effektiv mindestens 5,27 %. Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten. (dlz) |
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06.06.2007 |
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In eigener Sache |
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Auf Grund der Ausgliederung der Gesamtheit des von mir unter der Bezeichnung „Francksen Wirtschaftskontor – Inhaber Klaus Francksen e.K.“ (Amtsgericht Oldenburg HRA 100461) betriebenen Einzelunternehmens ist die Firma „Francksen Wirtschaftskontor GmbH“, ebenfalls geschäftsansässig in 26969 Butjadingen - Wurtstrasse 6, entstanden, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer Klaus Francksen ist. Im Handelsregister des Amtsgerichtes Oldenburg wurde die „Francksen Wirtschaftskontor GmbH“ am 31.05.2007 unter der Geschäftsnummer HRB 201409 eingetragen und gleichzeitig die Firma „Francksen Wirtschaftskontor – Inhaber Klaus Francksen e.K.“ gelöscht. Die „Francksen Wirtschaftskontor GmbH“ wird Ihnen auch zukünftig in bekannter Form ein zuverlässiger und kompetenter Partner sein. |
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06.06.2007 |
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Höheres Milchgeld in Sicht |
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Die deutliche Preisanhebung für Milchprodukte im Lebensmitteleinzelhandel, die zumeist als Jahreskontrakte ab dem 1. Juli gelten, können sich positiv auf die Milchauszahlungspreise ab Juni auswirken. In dieser Einschätzung zeigten sich Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, und Thomas Höring, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Sachsenmilch AG, kürzlich in einem Gespräch einig. Vogel machte deutlich, dass der Grundpreis für Milch im Juni die Schwelle von 30 Cent/kg überschreiten müsse. Bis zum Jahresende erwartet Vogel Grundpreise von über 35 Cent/kg. (ed) |
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05.06.2007 |
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Maisintervention vor dem Aus |
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Das Aus für die Maisintervention ab dem Wirtschaftsjahr 2009/10 gilt jetzt als sicher. Zur Gestaltung der zweijährigen Übergangsperiode gab es im Europäischen Parlament (EP) allerdings Änderungswünsche. Im Prinzip hat sich eine Mehrheit der Abgeordneten für den Kompromiss der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ausgesprochen. Danach soll die Maisintervention ab 2009/10 abgeschafft und in den beiden Übergangsjahren begrenzt werden. |
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22.05.2007 |
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Gleicher Satz |
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Der Bundesrat drängt auf eine europaweite Harmonisierung der Steuersätze auf Agrardiesel. Die Länderkammer möchte die Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedstaaten aufgrund unterschiedlicher Steuersätze für Agrardiesel abbauen. Statt einer spürbaren Angleichung der Verbrauchssteuerbelastung für Agrardiesel klaffe die Schere weiter auseinander, kritisierte der Bundesrat und appellierte an die Bundesregierung, ihre in der Koalitionsvereinbarung festgelegte Absicht einer stärker harmonisierten Energiebesteuerung in der EU für den landwirtschaftlichen Bereich in die Tat umsetzen. (L&F) |
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16.05.2007 |
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Direktzahlungen auch nach 2013 |
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Die Landwirte in der EU beziehen unterschiedlich hohe Direktzahlungen. Deren Umfang richtet sich vorwiegend nach dem früheren Getreideertrag. Für die EU-Kommission ist das nicht mehr zeitgemäß. Ein regional gestaffeltes Modell könnte das gegenwärtige System ablösen. Direktzahlungen sollen auch langfristig eine wichtige Rolle in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) spielen, betonte Klaus-Dieter Borchardt aus dem Kabinett von EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in einem Interview mit der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (ed) |
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04.05.2007 |
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Nachfrage nach Interventionsweizen hält an |
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Die Nachfrage nach Weizen aus deutschen Interventionsbeständen hält an. Gebote über 87.402 t Weizen aus der deutschen Intervention gingen in dieser Woche in Brüssel ein. Die EU-Kommission erteilte 48.282 t den Zuschlag. Damit vermindert sich die Restmenge in der Ausschreibung auf rund 90.000 t Weizen. Die Kommission erhöhte den Mindestverkaufspreis für Weizen von 146,- €/t in der Vorwoche auf 148,04 €/t. Die Aussschreibung von Mais aus Ungarn für den EU-Binnenmarkt wurde um 500.000 t aufgestockt, weil auch dort Woche für Woche größere Mengen zugeschlagen werden. (ed) |
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03.05.2007 |
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Neue Programme bei der KfW für Erneuerbare Energien |
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Seit 1. Mai 2007 können im KfW-Programm Erneuerbare Energien Anträge gestellt werden. Nach der Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums werden weiterhin Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse ab 100 kW Nennwärmeleistung und Tiefengeothermieanlagen mit zinsgünstigen KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundes gefördert. Im KfW-Programm Erneuerbare Energien wurde die Förderung von großen Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung, solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche neu eingeführt. Neben den von der KfW bereit gestellten Darlehen kann man Tilgungszuschüsse von 30% der Investitionskosten beantragen. Diese Förderung ist an verschiedene Qualitätsbedingungen geknüpft, die förderfähige Anlagen einhalten müssen. Zusätzlich können Antragsteller im Zusammenhang mit den o. g. Anlagen eine Förderung für neu errichtete oder zu erweiternde Nahwärmenetze erhalten. Mit den o. g. neuen Richtlinien ist die bisherige Förderung von Biogasanlagen und KWK-Biomasseanlagen innerhalb des Programms zur Förderung erneuerbarer Energien entfallen. (dlz) |
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03.05.2007 |
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KfW-Kredite gibt es jetzt noch günstiger |
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Die Direktbank ING-DiBa gewährt ab sofort auf alle von ihr angebotenen KfW-Darlehen einen einheitlichen Zinsrabatt von 0,50 Prozentpunkten. Dieser Zinsrabatt mache die ING-DiBa zum bundesweit günstigsten Anbieter von KfW-Darlehen, glaubt die Direktbank. Die ING-DiBa hat die KfW-Förderprogramme Ökologisch Bauen und Wohnraum Modernisieren sowie das KfW-Wohneigentumsprogramm im Angebot. Der Zinsrabatt ist nur bei der ING-DiBa und ihren Vertriebspartnern erhältlich und gilt bis auf weiteres. (dlz) |
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30.04.2007 |
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Landwirte bleiben optimistisch |
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Die wirtschaftliche Stimmung in den deutschen Agrarbetrieben hat im Frühjahr auf hohem Niveau noch einmal zugelegt. Im ersten Quartal 2007 hat das Konjunkturbarometer des Deutschen Bauernverbandes (DBV), das die aktuelle und zukünftige Lageeinschätzung der Bauern ermittelt, mit 27,3 Punkten nach 26,6 Punkten im Vorquartal einen neuen Höchststand erreicht. „Der Pessimismus ist auf dem Rückzug“, sagte DBV-Generalsekretär Helmut Born. Das Barometer zeige, dass die Landwirte in ganz Deutschland vom Optimismus erfasst worden sind. Das bislang vorherrschende Nord-Süd-Stimmungsgefälle verliere seine Bedeutung. Zwar beurteilen die Landwirte ihre aktuelle wirtschaftliche Situation etwas schwächer als im Vorquartal, die Beurteilung der wirtschaftlichen Aussichten für die kommenden zwei bis drei Jahre hingegen falle deutlich besser aus. (ed) |
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30.04.2007 |
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Trockenheit beunruhigt Getreidemärkte |
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Die Getreidemärkte reagieren weltweit nervös auf die Dürremeldungen aus Europa und die befürchteten Ernteverluste durch den Frosteinbruch nach Ostern in den USA. In Europa notierten sowohl die Terminbörsen als auch die Warenbörsen Weizen und auch Mais höher. Der internationale Getreiderat IGC schätzt, dass eine globale Getreideernte 2007/08 von 1,666 Mrd. t trotz eines Zuwachses von 100 Mio. t gegenüber 2006 nicht den noch rascher wachsenden Verbrauch von 1,674 Mrd. t wird decken können. Als Ergebnis werden die Getreideendlager 2007/08, die in diesem Jahr schon den niedrigsten Stand seit den 70er-Jahren erreicht hätten, gering bleiben, so der IGC . (dlz) |
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30.04.2007 |
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Berufsranking |
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Bei zwei von drei Deutschen genießen Landwirte ein besonders hohes Vertrauen. Im Ranking der Berufe nehmen sie nach einer Untersuchung des Magazins Readers Digest Platz 7 ein. Den höchsten Vertrauensbonus haben Feuerwehrleute, gefolgt von Piloten, Krankenschwestern, Apothekern, Ärzten und Polizisten. Nach diesen Gesundheits- und Sicherheitsberufen folgt der Landwirt. Das geringste Vertrauen genießen auf der 20 Berufe umfassenden Rangliste Fußballspieler und Geschäftsführer, Autoverkäufer und schließlich Politiker als Schlusslicht. (L&F) |
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24.04.2007 |
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Bessere Abschreibungen für Landwirte |
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Die Abschreibungsmöglichkeiten für Landwirte bei der Unternehmensteuerreform sollen gegenüber dem vorliegenden Entwurf verbessert werden. Das hat der Agrarausschuss des Bundesrats auf Antrag Bayerns in seiner Stellungnahme zum Entwurf des Unternehmenssteuerreformgesetzes mit breiter Mehrheit beschlossen. (dlz) |
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29.03.2007 |
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Überschüsse sind Vergangenheit |
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Eine voraussichtlich höhere Getreideernte 2007 wird in der EU auf gute Nachfrage sowohl innerhalb der Union als auch im Export treffen. Ein Überangebot ist nicht wahrscheinlich, zeigte eine Diskussion im Beratenden Ausschuss in Brüssel, über die die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Trotz der um 20 Mio. t höheren Getreideernte in der EU-27, die aktuell geschätzt wird, dürften sich 2007/08 kaum Bestände aufbauen. Höher werden im nächsten Jahr vermutlich der Verbrauch an Getreide sowie die Exporte ausfallen. (ed) |
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26.03.2007 |
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Landwirte könnten bald mit Getreide heizen |
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Die Bundesregierung will landwirtschaftlichen Betrieben die Möglichkeit geben, mit Getreide als Regelbrennstoff zu heizen. Das geht aus einem Entwurf des Bundesumweltministeriums für eine Novelle der ersten Bundesimmissionsschutz-Verordnung (1. BImSchV) hervor. Danach soll Getreide in den kommenden Jahren als Brennstoff nur in Betrieben der Land- und Forstwirtschaft, des Gartenbaus sowie Unternehmen des agrargewerblichen Sektors eingesetzt werden dürfen, die Umgang mit Getreide haben, wie etwa Mühlen und Landhandelsunternehmen. Eine Freigabe für andere Betreiber sieht der Arbeitsentwurf nach Ablauf von vier Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung vor. Erlaub werden soll die Getreideverbrennung in Feuerungsanlagen mit einer Leistung von mehr als 15 kW, die Prüfstandsanforderungen hinsichtlich Dioxine und Stickoxide einhalten. Der Arbeitsentwurf sieht für Dioxine und Furane einen Grenzwert von 9,1 ng/cbm sowie für Stickoxyde von 0,6 g/cbm vor. Für Anlagen, die nach dem 31. Dezember 2015 errichtet werden, soll dieser Wert auf 0,5 g/cbm sinken. Bei den Emissionsgrenzwerten für Staub und Kohlenmonoxyd sieht der Entwurf eine Gleichbehandlung von Getreide unter anderem mit naturbelassenem Holz vor. (ta) |
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26.03.2007 |
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Quotenausnutzung steigt weiter |
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Nach der jüngsten Hochrechnung der ZMP wurde die anteilige Milchgarantiemenge in Deutschland bis Ende Februar zu 99,6 Prozent genutzt. Damit ist die Quotenausnutzung im Vergleich zum Stand vier Wochen zuvor weiter gestiegen, und zwar um 0,4 Prozentpunkte. Nach Einschätzung der ZMP ist es noch offen, ob die Quoten bis Ende März vollständig beliefert werden oder nicht. Es ist möglich, dass es zu einer leichten Unterlieferung oder auch zu einer leichten Überlieferung kommt. Die Ausschöpfung wird voraussichtlich so nahe bei 100 Prozent liegen, dass erst die Abrechnung des Hauptzollamtes im Juni Gewißheit bringen wird, ob unter- oder überliefert wurde. (dlz) |
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26.03.2007 |
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MIV erwartet steigende Milchpreise |
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Der deutsche Milchindustrie-Verband (MIV) rechnet mit Preissteigerungen für Milchprodukte auf breiter Front. Die steigende Nachfrage nach Milchpulver sowie leergefegte Läger der Verarbeitungsindustrie ließen seit einigen Monaten weltweit die Preise für Milchpulver kontinuierlich ansteigen, berichtet Marktexperte Eckhard Heuser vom MIV. Trotz gestiegener Milchanlieferung reicht aktuell das Angebot zur Deckung der Nachfrage nicht aus. Nun geraten nach Heusers Beobachtung auch die anderen Milchprodukte in den Sog dieser Entwicklung: Im Vergleich zur Herstellung von Milchpulver ohne die aufwändige und kostenintensive Verarbeitung von Milch zu Milchfrischprodukten immer weniger. "Preisanpassungen für die Produkte des Kühlregals sind dringend notwendig, um die Versorgung nachhaltig zu sichern", so der MIV. (ed) |
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26.03.2007 |
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Zuschüsse für natürliche Dämmstoffe |
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Für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) das Markteinführungsprogramm wiederaufgenommen. Die Richtlinien sind am Samstag im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Antragsteller können danach Privatpersonen oder Unternehmen sein, die Dämmstoffe kaufen wollen, nicht jedoch Hersteller oder Händler dieser Produkte. Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe stehen 20 förderfähige Dämmstoffe aus Flachs, Hanf und anderen nachwachsenden Rohstoffen von 13 Herstellern zur Auswahl. (ed) |
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26.03.2007 |
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Deutschland führt Ethanolproduktion |
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Deutschland hat sich 2006 zum größten Erzeugungsland für Ethanol entwickelt und Spanien überholt. In vielen EU-Ländern ist die Produktion deutlich gewachsen, zeigt die Statistik des europäischen Ethanolverbandes Ebio. Danach ist in der EU-25 die Ethanolerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 71 Prozent auf 1,56 Mrd. Liter angestiegen. Die drei größten Produktionsländer waren laut Ebio im Jahr 2006 Deutschland mit 431 Mio. Liter, Spanien mit 402 Mio. Liter und Frankreich mit 250 Mio. Liter. (ed) |
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19.03.2007 |
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Modulationsstreit beendet |
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Einstimmig haben sich heute die EU-Agrarminister in Brüssel auf ein Minimalpaket zur freiwilligen Modulation geeinigt. Danach dürfen nur das Vereinigte Königreich und Portugal die Direktzahlungen ihrer Landwirte kürzen, um das Geld in Agrarumweltprogramme und für die Bewässerung umzuschichten. Alle anderen EU-Mitgliedstaaten sollen auf die freiwillige Modulation verzichten. Das Europäische Parlament hatte sich heftig gegen das neue Finanzierungsinstrument gewehrt, um eine Renationalisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik zu vermeiden. (ed) |
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12.03.2007 |
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Die Rentenbank senkt die Kreditzinsen |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank, hat die Zinssätze ihrer Sonderkredite gesenkt. Die Kredite der hauseigenen Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", “Umweltschutz und Nachhaltigkeit" sowie "Ländliche Entwicklung" verbilligen sich mit sofortiger Wirkung um 0,15 Prozentpunkte (nominal). (dlz) |
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09.03.2007 |
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Modulation vor dem Aus |
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Nachdem die Verhandlungen zwischen EU-Parlament (EP) und Ministerrat um die freiwillige Modulation zu Beginn der Woche gescheitert sind, wird nach einem Ende der Angelegenheit gesucht. Dazu gibt es verschiedene Szenarien. Am wahrscheinlichsten ist, der Ministerrat stellt fest, dass es keine qualifizierte Mehrheit für den Kommissionsvorschlag zur freiwilligen Modulation gibt. Dieser würde damit praktisch „vom Tisch“ sein. Dies könnte im Sonderausschuss Landwirtschaft am kommenden Montag oder im EU-Agrarministerrat in einer Woche in Brüssel geschehen. Um mit Großbritannien keinen Krach zu bekommen, müsste dem Land die freiwillige Modulation über Ausnahmeregeln ermöglicht werden. Weniger realistisch ist der Wunsch des EP, dass die Kommission ihren Vorschlag einfach zurückzieht. Die Kommission sieht sich an die Entscheidung der Staats- und Regierungschefs vom EU-Gipfel im Dezember 2005 gebunden. Wie auch immer es ausgeht – das Parlament wird einen Sieg davontragen. (ed) |
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02.03.2007 |
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Expansion der Agritechnica |
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Mehr als 1.800 Aussteller aus aller Welt werden dieses Jahr vom 13. bis 17. November auf der Agritechnica in Hannover erwartet. Das wären 20 Prozent mehr als zur bisher letzten Ausstellung im Jahr 2005. Rund 500 neue Aussteller konnten bisher verzeichnet werden. Besonders stark seien die Ausstellerzuwächse aus dem Ausland, teilt der Veranstalter, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Frankfurt a. M., mit. Italien beispielsweise konnte die Zahl der Teilnehmer bis heute nahezu verdoppeln. Eine Neuheit sind in diesem Jahr die Firmengemeinschaftsstände von Ländern wie Kanada, USA, Italien und auch der Türkei. Das Informationsangebot der Aussteller zum Thema erneuerbare Energie und nachwachsende Rohstoffe soll gegenüber 2005 deutlich wachsen. (ed) |
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28.02.2007 |
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Bioenergie als neuer Studiengang |
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Neue Studiengänge zu Bioenergie bietet ab dem Wintersemester 2007/08 die Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Die in Deutschland einzigartigen Bachelor Studiengänge "Nachwachsende Rohstoffe" und "Bioenergie" sollen helfen einen Fachkräftemangel aufgrund der boomenden Bioenergie zu vermeiden. Durch die Kooperation zwischen den beiden Hochschulen könnten die Professoren der Hochschulen sich in den jeweiligen Schwerpunkten ergänzen. Die Studenten besuchen die Vorlesungen beider Hochschulen. Über sechs Semester würde ihnen praxisnah Wissen über Pflanzenbau, Technik und Ökonomie vermittelt. (ed) |
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28.02.2007 |
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Eckpunkte zum Gentechnik-Gesetz beschlossen |
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Nach langem Gezerre um die Novellierung des Gentechnik-Gesetzes hat das Bundeskabinett heute die von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgelegten Eckpunkte beschlossen. So soll eine Rechtsverordnung die Anforderungen der Guten Fachlichen Praxis präzisieren. Konkret ist für den Anbau von Bt-Mais ein Mindestabstand von 150 m zwischen GVO- und konventionellen Feldern vorgesehen. Darüber hinaus sollen private Absprachen möglich sein und der vorgeschriebene Abstand mit Zustimmung des Nachbarn verringert werden dürfen. Nach wie vor muss der GVO-Anbau im Standortregister angemeldet werden. Öffentlich soll aber nur die Gemarkung und nicht das Flurstück angegeben werden. Die Haftung bleibt für die GVO-Anbauer verschuldensunabhängig. Das gesamtschuldnerische Risiko soll durch eine Selbstverpflichtung der Saatguthersteller übernommen werden, um die Landwirte von Haftungsrisiken zu entlasten, die trotz Einhaltung der guten Fachlichen Praxis entstehen. (ed) |
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27.02.2007 |
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Wasser wird weltweit immer knapper |
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Bis 2025 dürften weltweit 1,8 Milliarden Menschen in Ländern und Regionen mit extremer Wasserknappheit leben. Nahezu zwei Drittel der Weltbevölkerung könnte unter Wasserengpässen leiden, prognostiziert die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Im Laufe des vorigen Jahrhunderts sei der Wasserverbrauch im Vergleich zur Bevölkerungsentwicklung doppelt so schnell angestiegen. Zukünftig wäre ein nachhaltiges, effizientes und angemessenes Wassermanagement deshalb ebenso zwingend notwendig wie eine bessere Zusammenarbeit auf internationaler und lokaler Ebene. Dabei sieht die FAO Einsparpotenziale vor allem in der Landwirtschaft, die mit 70 Prozent die meisten Wasserreserven aus Seen, Wasserstraßen und Grundwasser in Anspruch nimmt. Effizientere Bewässerung und verbesserte Produktivität stünden ganz oben auf der "To-do"-Liste, heißt es in der Mitteilung weiter. (ed) |
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26.02.2007 |
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Ausnutzung der Milchquote steigt kräftig |
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Nach der aktuellen Hochrechnung der ZMP wurde die anteilige Quote von April 2006 bis Januar 2007 zu 99,2 % genutzt. Damit sind bis Ende März noch 196.000 t Luft. Damit ist die Quotenausnutzung innerhalb eines Monats um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Geht das Tempo der steigenden Milchanlieferungen so weiter, könnte am Ende des Milchwirtschaftsjahres sogar eine leichte Überlieferung und damit eine Superabgabe anfallen. (dlz) |
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09.02.2007 |
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Campina erhöht Preise für Milchprodukte |
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Das niederländische Molkereiunternehmen Campina will in den kommenden Wochen die Preise für Molkereiprodukte für die Verbraucher erhöhen. Derzeit werden Gespräche mit dem Lebensmitteleinzelhandel über die Höhe der Preisanpassungen geführt, bestätigt Campina gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Genaue Aussagen über den Umfang der Preiserhöhungen für Milch, Milchgetränke, Joghurts, Desserts, Sahne und Quark wurden nicht gemacht. In zwei bis drei Wochen ist mit einem Ergebnis zu rechnen, so eine Unternehmenssprecherin. Die Anpassung sei erforderlich, da in den vergangenen Jahren die Preise für diese Produkte gesunken, hingegen die Kosten für die Produktion gestiegen seien. (ed) |
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07.02.2007 |
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EU-Marktausblick optimistisch |
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Die jüngste Markteinschätzung der EU-Kommission fällt optimistisch aus. Danach sind in den Jahren 2006 bis 2013 kaum Überschüsse an Getreide zu erwarten. Bisherige Überhänge gingen in die Bioethanol- und Biomasseerzeugung, meint die Kommission in ihrer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Studie. Die Absatzmöglichkeiten von Getreide im Futtersektor gingen dagegen leicht zurück, da aus der Energieschiene mehr und mehr Nebenprodukte für die Tiere anfielen. (ed) |
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30.01.2007 |
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Bund bewilligt 200 Mio. Euro für die LUV |
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Der Bund hat die zugesagten Mittel in Höhe von 200 Mio. Euro für die landwirtschaftliche Unfallversicherung (LUV) bewilligt. Entsprechend zufrieden hat sich der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (BIB) geäußert. Damit stehe für rund 360 000 landwirtschaftliche Unternehmen, deren Umlage zur Berufsgenossenschaft durch Bundesmittel gesenkt wird, in diesem Jahr wieder die gleiche Summe an Bundesmitteln zur Verfügung wie zuletzt. Auf diese Weise ist eine Anschlussfinanzierung bis zur Umlageausschreibung im Februar/März sichergestellt. Die Umlagebeiträge zur LUV dürfen aber durch die Beitragsgutschrift aus Bundesmitteln in den berechtigten Unternehmen nicht unter 305 Euro jährlich gesenkt werden. Insgesamt dürfte das Umlagevolumen bundesweit 865 Mio. Euro betragen. (ta) |
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30.01.2007 |
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Neues Düngeplanungsprogramm |
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Yara hat eine neue Version seines Düngeplanungsprogramms vorgestellt. Das neue Programm basiert auf den Kalkulationsgrundlagen und Ausführungsbestimmungen der im Herbst 2006 in Kraft getretenen neuen Düngeverordnung. Es berücksichtigt bei der Berechnung des Nährstoffbedarfes der Kulturen und der Düngeempfehlungen sowie der Nährstoffbilanzen die neuen gesetzlichen Vorgaben und ist deshalb für Praxis und Beratung von besonderer Aktualität. Die Nährstoffvergleiche werden bekanntlich als Nachweis ordnungsgemäßer Landbewirtschaftung im Rahmen der neuen Verordnung verlangt. Für alle Programmversionen ab Hydro Plan 5.0 werden auf der Homepage www.yara.de im Laufe des Januar 2007 Updates bereitgestellt, die eine Übernahme der bisherigen Daten ermöglichen. (L&F) |
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30.01.2007 |
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Rentenbank erhöht Zinsen für Sonderkredite |
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Die Landwirtschaftliche Rentenbank, hat die Zinssätze ihrer hauseigenen Sonderkreditprogramme "Landwirtschaft", "Junglandwirte", „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie "Ländliche Entwicklung" mit sofortiger Wirkung nominal um 0,20 Prozentpunkte erhöht. Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln möglich. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge formlos an die Hausbank zu richten. (dlz) |
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26.01.2007 |
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Liquiditätshilfen für sturmgeschädigte Landwirte |
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Wegen der Sturmschäden bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, Förderkredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen an. Diese laufen über die Sonderprogramme “Landwirtschaft" und “Junglandwirte". Finanziert werden Betriebsmittel und kurzlebige Wirtschaftsgüter, die zur Beseitigung der Sturmschäden und zur Wiederaufforstung benötigt werden. Die Förderkredite können betroffene Land- und Forstwirten bei ihrer Bank bzw. Sparkasse beantragen. Sie werden mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren angeboten und sind wahlweise mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Die Zinssätze betragen derzeit bei vierjähriger Laufzeit 4,50 Prozent (Junglandwirte) und 4,65 Prozent für Landwirte. Die Sonderkredite der Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen zinsverbilligten Krediten eingesetzt werden. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Zinszuschüssen aus öffentlichen Mitteln (z. B. spezielle Fördermaßnahmen der Bundesländer) möglich. (dlz) |
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20.01.2007 |
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AGRAR-Unternehmertage: Messeschwerpunkt Erneuerbare Energien |
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Vom 6. bis 9. Februar 2007 finden in Münster zum sechsten Mal die AGRAR-Unternehmertage statt. In der Halle Münsterland präsentieren auf über 20.000 m² Ausstellungsfläche Firmen aus dem In- und Ausland Waren und Dienstleistungen für den landwirtschaftlichen Bereich. Neben dem klassischen Angebot an Produktionsgütern beispielsweise aus der Stalltechnik, Futtermittelbranche und Tiermedizin werden der boomende Bereich der Erneuerbaren Energien und die Informationstechnologie (IT) in der Landwirtschaft Messeschwerpunkte sein. (L&F) |
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19.01.2007 |
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Biogas-Bakterien richtig füttern |
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Nur wenn die Mischung im Gärbehälter einer Biogasanlage stimmt, erzeugen die Bakterien reichlich Biogas. Die Lufa der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster analysiert daher nun auch Biomasse für Biogasanlagen. Geprüft werden die zu erwartende Gasausbeute und der Methangehalt, teilt die Kammer NRW mit. Außerdem werden die Energiegehalte angegeben, so dass der alternative Futterwert etwa einer Maissilage für die Rindviehhaltung richtig eingeschätzt werden kann. (ed) |
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17.01.2007 |
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Investitionsbereitschaft bleibt stabil |
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Deutsche Landwirte und Lohnunternehmer planen für das 1. Halbjahr 2007 Investitionen auf dem Niveau des Vorjahres. Getragen werde das gute Investitionsklima von höheren Erzeugerpreisen und zusätzlichen Einkommensquellen in der Landwirtschaft sowie einer allgemein positiven unternehmerischen Stimmung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Rahmen des Investitionsbarometers Agrar, teilt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frankfurt a.M., mit. Die Umfrage habe ergeben, dass nahezu jeder zweite Landwirt und jeder zweite Lohnunternehmer bis Mitte dieses Jahres investieren wolle. Auf der Wunschliste der Investitionswilligen ganz oben stehen Ausgaben in Maschinen und Geräte, gefolgt vom Bau/Umbau von Wirtschaftsgebäuden, so der VDMA weiter. (ed) |
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15.01.2007 |
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EU-Vorgabe: 10 % Biosprit bis 2020 |
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Bis 2020 sollen die EU-Mitgliedsstaaten den Biospritanteil von derzeit weniger als 1 % auf mindestens 10 % steigern und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch von zurzeit 7 % auf 20 % erhöhen. Mit diesen ehrgeizigen Vorgaben will die EU-Kommission nun eine Energiewende erzwingen und die EU-Länder zur Umsetzung verpflichten. Das entsprechende Eckpunktepapier mit dem Titel ?Eine Energie für Europa? hat die Behörde vergangene Woche vorgelegt. Darin fordert die Behörde außerdem eine einseitige Verringerung der EU-Treibhausgase um 20 % bis zum Jahr 2020, verglichen mit 1990. Beteiligen sich mehr Staaten, sind nach EU-Einschätzung
sogar 30 % möglich. |
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13.01.2007 |
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Biodieselmarkt bricht ein |
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Für die Hersteller von Biodiesel beginnt das neue J |